Mutter/Tochter Beziehung – Imagination

frei-wie-ein-schmetterlingEine erwachsene Frau beklagt das anhaltend schlechte Verhältnis zu ihrer Mutter. Sie schließt die Augen und lässt sich zu dieser Problematik innere Bilder kommen …

Es zeigt sich ein ca. 16jähriges Mädchen auf einem Wiesenstück, das durch einen kleinen Bachlauf in zwei Teile getrennt ist. Sehnsüchtig blickt das Mädchen auf die andere, sehr helle Seite des Baches. Irgendwas hindert sie, den kleinen Bach zu queren, auch wenn sie intuitiv, dass sie eigentlich auf diese andere Seite gehört.

Da erscheint hinter dem Mädchen am Waldrand die eigene Mutter, die zu ihr spricht:“ Ich brauche Dich. Ich habe Dir das Leben geschenkt. Du darfst nicht gehen, das bist Du mir schuldig. Ich brauche Dein Licht.“ Die Mutter bricht jetzt in Tränen aus:“ Verlass mich nicht!“

Am Wiesenboden wird nun eine gelbe Zackenlinie zwischen Mutter und Tochter sichtbar. Die Mutter wird bei deren Anblick noch verzweifelter. Doch die gelbe Linie verändert ihre Form, breitet sich wie eine Lache unter den Füßen der Mutter aus. Die Frau steht nun auf einem gelben, großen Fleck. Wärme entsteigt dem Gelb und durchfließt stärkend den Körper der Mutter. Die Farbe scheint der Mutter zu sagen:“ Ich bin immer bei Dir. Wo Du gehst, da bin ich auch.“

Die Mutter merkt, dass ihr die Farbe Gelb festen Boden und sicheren Halt unter den Füßen gibt. Sie richtet ihre Wirbelsäule auf, probiert Schritte in alle Richtungen. Jedesmal folgt die gelbe Farbe ihren Schritten. Dann wendet sich die Mutter, sichtlich gekräftigt, der Tochter zu und sagt:“ Leb‘ wohl und danke – für Dein Licht!“ Die Tochter antwortet:“ Leb‘ wohl und danke – für das Leben!“

Die Mutter dreht sich um, durchquert den Wald und gelangt zu einem kleinen, gemütlichen Haus. Sie setzt sich auf eine Bank vor dem Haus und blickt mit einem Gefühl von Geborgenheit und Dankbarkeit in den klaren Sternenhimmel.
Die Tochter dreht sich auch um, springt leichtfüßig über den Bach und wird von Helligkeit, Freude, Zugehörigkeit umfangen. Alles strahlt und sie weiß:“ Hier darf ich sein! Hier bin ich ganz in meinem Licht!“

Diese inneren Bilder halfen der Frau, sich der Verstrickung mit ihrer Mutter bewusst zu werden. Gestärkt durch die innere Erfahrung gelang es ihr schließlich, sich in gesundem Maße von ihrer Mutter zu lösen und ihre eigenen Wege zu gehen.

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