Der Schlüssel zum Glück

Der Schlüssel zum Glück. Blogbeitrag. Elke Leithner-Steiner.

Ein eiskalter Wind peitscht die Wellen hoch und klatscht sie mit voller Wucht an den alten Stadtturm.

Ganz oben im Turm gibt es ein Zimmer mit Fenster. Davor sitzt regungslos eine junge Frau und blickt traurig auf das tosende Meer hinaus. Ab und zu seufzt sie tief auf. Sie ist hier eingesperrt.

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Was für eine Mama!

Eines Tages kam Thomas Edison von der Schule nach Hause und gab seiner Mutter einen Brief. Er sagte ihr: „Von meinem Lehrer. Er sagte, ich solle ihn nur meiner Mutter zu lesen geben.“ Die Mutter las mit Tränen in den Augen dem Kind laut vor: „Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst.“

Viele Jahre nach dem Tod der Mutter, Edison war inzwischen einer der größten Erfinder des Jahrhunderts, fand er in einer Schreibtischschublade ein zusammengefaltetes Blatt Papier. Auf dem Blatt stand: „Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben.“

Edison weinte, dann schrieb er in sein Tagebuch: „Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Durch eine heldenhafte Mutter wurde er zum größten Genie des Jahrhunderts.“ … (gelesen im brennstoff, nr. 43/2016)

Dieser Text hat mich sehr berührt … Und er bekräftigt die Erkenntnisse der Epigenetik (Wissenschaft von den molekularen Mechanismen):

Das menschliche Umfeld ist primär für unser Gedeihen entscheidend, nicht die Gene! Unser Umfeld mitgestalten wir mit unserem eigenen Verhalten.